Milwaukee-Schaft

 

 

Versorgungen aus dem orthopädietechnischen Alltag orientieren sich hauptsächlich an drei verschiedenen Techniken/Formen. Diese sind mit der wohl bekanntesten Form dem querovalen Schaft, dem längsovalen Schaft sowie dem heute als Stand der Technik einzuordnenden MAS – oder anatomischen Schaft.

Alle drei Versorgungssysteme bedienen sich der knöchernen Anlage sowie teilweise knöchernen Verblockungen um auftretende Kräfte (Körpergewicht) möglichst schmerzfrei über den Amputationsstumpf in die Prothese zu übertragen. Dabei kommt es unausweichlich zu Fehlbelastungen der Wirbelsäule, des Beckens sowie daraus resultierenden Hautirritationen an Knochenanlagen.

 

 

Der Milwaukee TF Schaft ist in den letzten 6 Jahren dank intensiver Forschung im Bereich der transfemoralen Amputation und der parallel laufenden technischen Entwicklung in der Orthopädietechnik gereift und nun zu einem Schaftkonzept herangewachsen, welches auf knöcherne Anlagen verzichtet und damit eine optimierte physiologische Belastung ermöglicht um so die Patientenaktivität zu fördern und Begleiterkrankungen durch Fehlbelastungen zu reduzieren.
Unangenehme Hautirritationen an knöchernen Anlageflächen werden somit vermieden und es sind Amputierte mit nicht belastbaren Knochenstrukturen versorgungsfähig.

Die soziale Integrität wird laut ersten Studienergebnissen stark gefördert, weil längere Gehstrecken vom Patienten absolviert werden können und sich subjektiv die durchschnittliche Gehgeschwindigkeit deutlich erhöht.

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