Unterschenkel-Prothesen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beschreibung

Für Unterschenkel-Amputationen, auch transtibiale Amputationen genannt, kommen verschiedene Prothesenkonstruktionen zum Einsatz. Grundsätzlich unterscheidet man die Unterschenkel-Kurzprothesen von der konventionellen Prothese mit Oberschenkelhülse und seitlichen Gelenkschienen, deren Bedeutung durch moderne Einbettungstechniken zurückgegangen ist. Ihr Einsatz beschränkt sich auf Patienten mit:

  • Kurzstumpf
  • Knieschädigungen
  • Funktionsstörungen z.B. durch Lähmungen oder Fehlstellungen

In manchen Fällen kann eine Kombination mit einer Tuberanstützung zur Entlastung angezeigt sein.

An die Passform und Funktionen der Unterschenkelbettung werden, bedingt durch die geringen Weichteile, hohe Ansprüche gestellt, denen wir mit verschiedenen Materialen entgegenkommen.

Silicon-Haftsysteme, d. h. Silicon-Liner mit distaler Schaftverriegelung, erweitern die Versorgungsmöglichkeiten ebenso wie Gel-Liner aus Polyurethanen, die vor allem bei knochigen, narbigen und empfindlichen Stümpfen eingesetzt werden. Die Unterschenkel-Kurzprothese lässt sich als Modular-Prothese und in Schalenbauweise mit Gießharz herstellen. Bei der Anprobe werden die Vorteile der Modular-Bauteile für den dynamischen Prothesenaufbau genutzt. Bei der Gießharztechnik werden die Modular-Bauteile nach abgeschlossener Gehprobe ausgebaut.

 

Beschreibung/Indikationen

Die Passform der Stumpfbettung hat für den Tragekomfort besondere Bedeutung. In der Anfertigung des Prothesenschaftes ist daher eine individuelle Vorgehensweise erforderlich.

Die verschiedenen Systeme unterscheiden sich in der Bettung des Stumpfes und insbesondere in den jeweiligen Haftungsmechanismen der Prothesen am Stumpf selber.
Dabei kommen

  1. Unterschenkelschäfte aus Gießharz mit Weichwandinnentrichter und Kondylenbettung genauso zum Einsatz wie
  2. Unterschenkelschäfte mit Linerschaftsystem und distaler Arretierung (Verriegelungsmechanismus) mit und ohne Kondylenbettung sowie
  3. Unterschenkelschäfte mit Linern, Ausstoßventil und Kniekappe.

 

Bei den Linersystemen kann auf eine Vielzahl unterschiedlicher Ausführungen und Materialien zurückgegriffen werden. Bis hin zu individuell anpassbaren oder auch individuell herzustellenden Linern, um auf diesem Weg auch die meisten der sogenannten „Problemstümpfen“ optimal zu versorgen.

Um die Passform des Prothesenschaftes kontrollieren und optimieren zu können, hat sich der Einsatz von transparenten Testschäften bewährt.

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Orthopädie Technik Marx/Rieger

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