Beinlymphödem

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Falls Sie an einem Beinlymphödem erkrankt sind, können Sie mit Ihrem täglichen Verhalten viel dazu beitragen, die Schwellung zu reduzieren:

 

Therapeutische Maßnahmen

  • Keine Wärmebehandlungen des Beines (z.B. wärmende Salben, Fango, Solarien, Bäder, tiefenwärmende Elektrotherapie)
  • Keine Injektion, Akupunktur oder Akupressur am betroffenen Bein durchführen
  • Hosen, Röcke, Gummizüge dürfen nicht einschneiden (behindert den Lymphabfluss)
  • Keine knetende Massage im Ödembereich durchführen

Beruf – Haus – Garten – Kleidung

  • Nicht mit übereinandergeschlagenen Beinen sitzen
  • Vermeiden Sie Kratz- und Bisswunden durch Tiere
  • Vermeiden Sie Verletzungen
    (z.B. durch Gartengeräte, Dornen, Stacheln)
  • Keine engen Schuhe oder Schuhe mit hohen Absätzen tragen, eventuell orthopädisch angepasste, gepolsterte Schuhe, gegebenenfalls verordnete Einlagen tragen
  • Kein luftundurchlässiges Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen
  • Bevorzugen Sie das Treppensteigen, es muss nicht immer der Aufzug sein
  • Wenn möglich, in mehreren Pausen tagsüber das betroffene Bein hochlegen
  • Auch während der Nachtruhe ist die Hochlagerung
    des Armes/Beines gegebenenfalls sinnvoll.
    Hierzu eignet sich ein Keilkissen

 

 

Krankheitsverlauf des Lymphödems

Ein Lymphödem entsteht nicht unbedingt von heute auf morgen, denn der Körper hat verschiedene Mechanismen zum Ausgleich. Hat der Entstehungsprozess jedoch erst einmal begonnen, setzen sich komplizierte Mechanismen in Gang, durch die das Lymphödem im Laufe der Zeit voranschreitet. Aufgrund der graduellen Entwicklung unterscheiden Mediziner vier klinische Stadien des Lymphödems, in denen unterschiedliche Symptome auftreten können:

  • Stadium 0   (Latenzstadium)
  • Stadium I    (Reversibles Stadium)
  • Stadium II  (Spontan irreversibles Stadium)
  • Stadium III (Elephantiasis)

 

Therapie und Behandlung:

Das Ziel von Therapie und Behandlung ist es, den Abtransport der Lymphflüssigkeit aus dem Gewebe zu verbessern und somit die Flüssigkeitsmenge im Gewebe zu verringern.
Die Therapie wird unterschieden in die Komplexe Physikalische Entstauungstherapie und sogenannte Basismaßnahmen.

 

Basismaßnahmen:

  • Manuelle Lymphdrainage
  • Kompressionstherapie mit Bandagen
  • Kompressionstherapie
  • Zusätzliche Therapiemaßnahmen

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